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Kochen in der Küche

Backofen, Kochfeld & Dunstabzug richtig wählen

Backofen, Kochfeld und Dunstabzug gehören zu den wichtigsten Geräten einer Küche. Doch welche Ausstattung passt zu Ihren Kochgewohnheiten? Welche Funktionen sind wirklich sinnvoll und was sollten Sie bereits bei der Küchenplanung berücksichtigen? Wir zeigen, worauf es bei der Auswahl ankommt und wie sich die Geräte optimal in Ihre Küche integrieren lassen.

Welche Küchengeräte brauche ich zum Kochen?

Zu den wichtigsten Geräten für den Kochbereich gehören Backofen, Kochfeld und Dunstabzug. Wer eine neue Küche plant, sollte sich frühzeitig Gedanken über die Elektrogeräte machen. Denn sie beeinflussen nicht nur das Kochen selbst, sondern auch die Aufteilung, den Stauraum und die Gestaltung der Küche.

Entscheidend ist deshalb nicht, möglichst viele Funktionen einzuplanen. Viel wichtiger ist die Frage: Wie kochen Sie im Alltag? Wer regelmäßig für mehrere Personen kocht, stellt andere Anforderungen an Kochfeld und Backofen als ein kleiner Haushalt. Wer gerne backt, setzt wiederum andere Schwerpunkte als jemand, der vor allem schnelle Gerichte auf dem Kochfeld zubereitet.

 

Die wichtigsten Geräte im Überblick:

Backofen:

zum Backen, Braten und Garen. Je nach Ausstattung kommen Funktionen wie Dampfunterstützung, Mikrowelle oder Selbstreinigung hinzu.

Kochfeld:

die zentrale Fläche zum Kochen und Braten. Zur Auswahl stehen unter anderem Induktions-, Elektro- und Gaskochfelder.

Dunstabzug:

nimmt Kochdünste, Fett und Gerüche auf. Er kann oberhalb des Kochfelds oder direkt in das Kochfeld integriert werden.

Backofen auswählen: Welche Funktionen sind sinnvoll?

Moderne Backöfen bieten zahlreiche Programme und Zusatzfunktionen. Welche davon sinnvoll sind, hängt vor allem von den persönlichen Koch- und Backgewohnheiten ab. Deshalb lohnt es sich, vor der Auswahl zu überlegen, wofür und wie häufig der Backofen tatsächlich genutzt wird.

Welche Heizarten braucht ein Backofen?

Ober-/Unterhitze, Umluft beziehungsweise Heißluft gehören zur Grundausstattung vieler Backöfen. Während Ober-/Unterhitze Wärme von oben und unten erzeugt, verteilt ein Ventilator bei Umluft oder Heißluft die warme Luft im Garraum.

Wer häufig unterschiedliche Gerichte zubereitet oder mehrere Ebenen gleichzeitig nutzen möchte, sollte bei der Geräteauswahl auf entsprechend flexible Heizarten achten. Zusätzliche Programme können den Komfort erhöhen, sollten aber zum eigenen Kochverhalten passen.

Backofen mit Dampf: Wann lohnt sich die Funktion?

Dampf kann das klassische Backen und Garen ergänzen. Je nach Gerät wird während des Garvorgangs Feuchtigkeit hinzugefügt oder das Gerät ermöglicht ein umfassenderes Dampfgaren.

Das kann beispielsweise bei Brot und Gebäck, Gemüse, Fisch oder anderen empfindlichen Speisen interessant sein. Wer diese Zubereitungsarten regelmäßig nutzt, kann von einer entsprechenden Funktion profitieren. Wer dagegen hauptsächlich klassische Backofenprogramme verwendet, benötigt sie möglicherweise nicht.

Backofen reinigen: Pyrolyse und andere Reinigungssysteme

Bei der Auswahl eines Backofens lohnt sich auch ein Blick auf die Reinigung. Besonders bekannt ist die Pyrolyse: Dabei wird der Garraum stark erhitzt, sodass Speisereste und Verschmutzungen zerfallen und anschließend entfernt werden können.

Daneben gibt es weitere Reinigungssysteme, die beispielsweise mit Wasser beziehungsweise Wasserdampf arbeiten oder durch spezielle Beschichtungen die Reinigung erleichtern.

Welche Variante sinnvoll ist, hängt auch davon ab, wie häufig der Backofen genutzt wird. Wer regelmäßig backt und brät, kann von einer komfortablen Selbstreinigungsfunktion besonders profitieren.

Backofen mit Mikrowelle: Zwei Geräte in einem

Ein Backofen mit integrierter Mikrowellenfunktion vereint zwei Funktionen in einem Gerät. Das kann besonders praktisch sein, wenn wenig Platz zur Verfügung steht oder auf eine separate Mikrowelle verzichtet werden soll.

Vor allem in kleinen Küchen lohnt es sich, Geräte mit mehreren Funktionen in die Planung einzubeziehen. So bleibt mehr Raum für Arbeitsfläche und Stauraum. Auch bei kompakten Küchen gilt: Durch eine durchdachte Planung lassen sich Funktionalität, Stauraum und Gestaltung miteinander verbinden.

Wo sollte der Backofen in der Küche eingebaut werden?

Klassisch kann der Backofen unterhalb des Kochfelds eingebaut werden. Bei modernen Küchenplanungen wird er jedoch häufig in einem Seitenschrank auf komfortabler Höhe platziert.

Das hat mehrere Vorteile: Der Garraum ist leichter einsehbar, Bleche und Formen lassen sich komfortabler einsetzen und herausnehmen und Kochfeld und Backofen müssen nicht unmittelbar übereinander angeordnet sein.

Welche Position optimal ist, hängt von der Raumaufteilung und den persönlichen Gewohnheiten ab. Wichtig ist, die Position des Backofens gemeinsam mit Arbeitsflächen, Stauraum und den übrigen Funktionsbereichen zu planen.

Eine Frau backt Brot in einer stilvollen Küche. Nolte Küchen.

Ergonomie mitdenken

Nicht nur die Geräte selbst, sondern auch ihre Position beeinflusst den Komfort. Ein hoch eingebauter Backofen kann beispielsweise komfortabler erreichbar sein, während häufig benötigte Kochutensilien unmittelbar unter oder neben dem Kochfeld Platz finden können.

Ziel ist eine Küche, in der die einzelnen Arbeitsschritte möglichst selbstverständlich ineinandergreifen.

Worauf sollte man beim Kauf eines Backofens achten?

Welche Ausstattung sinnvoll ist, hängt vor allem davon ab, wie Sie den Backofen nutzen. Achten Sie bei der Auswahl insbesondere auf:

  • passende Heizarten und Programme
  • Dampf- oder Mikrowellenfunktionen, wenn diese regelmäßig genutzt werden
  • ein komfortables Reinigungssystem, beispielsweise Pyrolyse
  • die passende Größe und Einbauhöhe
  • eine Bedienung, die zu Ihren Gewohnheiten passt

Kochfeld auswählen: Welches passt zu meiner Küche?

Das Kochfeld gehört zu den meistgenutzten Bereichen der Küche. Neben der Art der Wärmeerzeugung spielen deshalb auch Größe, Anordnung der Kochzonen, Bedienung und Reinigung eine wichtige Rolle.
Eine moderne Küche mit Holzverkleidung und Kochinsel. Nolte Küchen.

Induktion, Elektro oder Gas?

Induktion

für schnelles, präzise regulierbares Kochen und hohen Bedienkomfort

Elektro/Glaskeramik

für eine klassische Lösung und eine große Auswahl an geeignetem Kochgeschirr

Gas

für direkt regulierbare Hitze und Kochen mit offener Flamme

Wann sind flexible Kochzonen sinnvoll?

Flexible Kochzonen lassen sich je nach Kochfeld zu einer größeren Fläche verbinden. Das bietet mehr Freiheit bei der Platzierung von Töpfen, großen Pfannen oder Brätern und ist besonders praktisch, wenn häufig unterschiedlich großes Kochgeschirr verwendet wird.

Wie groß sollte ein Kochfeld sein?

Die passende Breite richtet sich nach dem verfügbaren Platz und danach, wie viele Töpfe und Pfannen regelmäßig gleichzeitig verwendet werden.

Ein 60 cm breites Kochfeld kann für kleinere Haushalte und kompakte Küchen ausreichen. Wer häufiger mit mehreren großen Töpfen oder Pfannen kocht, profitiert möglicherweise von einem 80 oder 90 cm breiten Kochfeld.

Entscheidend ist jedoch nicht allein die Außenbreite. Auch Größe und Anordnung der einzelnen Kochzonen sollten zum eigenen Kochgeschirr passen.

Wann sind flexible Kochzonen sinnvoll?

Bei Kochfeldern mit flexiblen Kochzonen können einzelne Bereiche je nach Gerät zu einer größeren Kochfläche verbunden werden. Dadurch lassen sich beispielsweise größere Pfannen oder Bräter flexibler positionieren.

Wer häufig unterschiedliches oder großes Kochgeschirr verwendet, kann dadurch mehr Freiheit beim Kochen gewinnen.

Dunstabzug planen: Haube oder Kochfeldabzug?

Beim Kochen entstehen Dampf, Fett und Gerüche. Ein passender Dunstabzug gehört deshalb zur funktionalen Küchenplanung dazu. Grundsätzlich kann zwischen einer klassischen Dunstabzugshaube oberhalb des Kochfelds und einem in oder neben dem Kochfeld integrierten Dunstabzug gewählt werden.

Welche Lösung besser geeignet ist, hängt unter anderem von der Küchenform, der Position des Kochfelds und den persönlichen Gestaltungswünschen ab.

Klassische Dunstabzugshaube

Dunstabzugshauben werden oberhalb des Kochfelds angebracht und sind in unterschiedlichen Bauformen erhältlich. Je nach Planung können sie sichtbar als Gestaltungselement eingesetzt oder möglichst dezent in die Küche integriert werden.

Vor allem bei Kochfeldern an einer Wand stehen zahlreiche Möglichkeiten zur Verfügung.

Dunstabzugshaube im Überblick:

  • sitzt oberhalb des Kochfelds
  • viele unterschiedliche Bauformen
  • kann bewusst sichtbar oder dezent integriert werden
  • beansprucht keinen Technikraum direkt unter dem Kochfeld
Eine moderne Küche mit hellem Holz und schwarzen Akzenten. Nolte Küchen.

Kochfeld mit integriertem Dunstabzug

Bei einem Kochfeldabzug werden Kochdünste direkt am Kochfeld nach unten abgesaugt. Dadurch bleibt der Bereich oberhalb des Kochfelds frei.

Das kann insbesondere bei Kochinseln und offenen Wohnküchen gestalterische Vorteile bieten. Gleichzeitig sollte berücksichtigt werden, dass die Technik je nach System Platz unterhalb des Kochfelds benötigt und dadurch Einfluss auf den verfügbaren Stauraum haben kann.

Deshalb sollten Kochfeld, Dunstabzug und Unterschrank von Anfang an gemeinsam geplant werden.

Kochfeldabzug im Überblick:

  • saugt Kochdünste direkt am Kochfeld ab
  • lässt den Raum oberhalb des Kochfelds frei
  • besonders interessant für Kochinseln und offene Küchen
  • kann je nach System Stauraum im Unterschrank beanspruchen

Umluft oder Abluft: Was ist der Unterschied?

Bei einem Abluftsystem wird die angesaugte Luft über eine Leitung nach außen geführt. Bei einem Umluftsystem wird die Luft gefiltert und anschließend wieder in den Raum abgegeben.

Welche Lösung infrage kommt, hängt insbesondere von den baulichen Voraussetzungen ab. Ein Abluftsystem benötigt eine geeignete Verbindung nach außen, während Umluft mehr Flexibilität bei der Positionierung des Kochbereichs bieten kann.

Auch die Anforderungen des Gebäudes und gegebenenfalls vorhandene Lüftungssysteme sollten bei der Planung berücksichtigt werden.

Backofen, Kochfeld und Dunstabzug gemeinsam planen

Einzelne Geräte können noch so gut ausgestattet sein: Im Alltag kommt es darauf an, dass Kochfeld, Backofen, Arbeitsfläche und Stauraum sinnvoll zusammenspielen.

Deshalb sollte die Geräteauswahl möglichst früh Teil der Küchenplanung sein. Dabei spielen nicht nur Funktionen und Design eine Rolle: Auch Einbaupositionen, Arbeitswege, Stauraum und die räumlichen Gegebenheiten sollten aufeinander abgestimmt werden.

Ein nolte Partner unterstützt Sie dabei, die passenden Geräte und die Küchenplanung als Gesamtlösung zu betrachten – abgestimmt auf Ihren Raum, Ihre Kochgewohnheiten und Ihre persönlichen Wünsche.
Ein Paar kocht gemeinsam in einer modernen Nolte Küchen Umgebung.

Das sollten Sie bei der Planung des Kochbereichs beachten

nolte Expertentipp

  • Arbeitswege: Kochfeld, Spüle und Arbeitsfläche sinnvoll aufeinander abstimmen.
  • Stauraum: Töpfe, Pfannen, Gewürze und Kochutensilien in der Nähe des Kochfelds unterbringen.
  • Ergonomie: Einbauhöhe und Position des Backofens an die persönlichen Bedürfnisse anpassen.
  • Arbeitsfläche: ausreichend Platz zum Vorbereiten und Abstellen einplanen.
  • Dunstabzug: frühzeitig klären, welche Lösung zur Küchenform und den baulichen Voraussetzungen passt.

Kurze Wege schaffen

Kochutensilien, Töpfe, Pfannen, Gewürze und häufig verwendete Zutaten sollten möglichst dort aufbewahrt werden, wo sie benötigt werden. Auszüge und Schubkästen in der Nähe des Kochfelds eignen sich beispielsweise für Gewürze, Öle und Kochutensilien.

Auch nolte empfiehlt bei der Innenorganisation, Funktionsbereiche bereits bei der Planung zu berücksichtigen und Kochutensilien in unmittelbarer Nähe zum Kochfeld unterzubringen. So bleiben Wege kurz und Arbeitsabläufe flüssig.

Stauraum optimal planen

Genügend Arbeitsfläche berücksichtigen

Rund um das Kochfeld sollte ausreichend Platz zum Vorbereiten und Abstellen vorhanden sein. Besonders praktisch ist eine zusammenhängende Arbeitsfläche zwischen wichtigen Funktionsbereichen wie Spüle und Kochfeld.

In kleinen Küchen muss dabei besonders sorgfältig geplant werden: Kompakte Geräte können helfen, mehr wertvolle Arbeitsfläche zu erhalten. Auch in den nolte Planungsideen für kleine Räume wird beispielsweise darauf hingewiesen, dass schmale Elektrogeräte und kompakte Spülen mehr Arbeitsfläche ermöglichen können.
Eine moderne Küche mit schwarzen Schränken, in der ein Mann entspannt steht. Nolte Küchen.

Welcher Kochtyp sind Sie?

Nicht jede Küche braucht dieselbe Ausstattung. Die eigenen Gewohnheiten sind deshalb eine gute Orientierung bei der Geräteauswahl.

Der schnelle Alltagskoch

Unter der Woche muss es vor allem unkompliziert gehen? Dann können eine intuitive Bedienung, schnelle Aufheizzeiten und eine einfache Reinigung wichtiger sein als zahlreiche Spezialprogramme.

Der ambitionierte Hobbykoch

Wer häufig und aufwendig kocht, benötigt Platz und Flexibilität. Ein großzügiges Kochfeld, flexible Kochzonen und vielseitige Backofenfunktionen können hier besonders interessant sein. Auch ausreichend Stauraum für Töpfe, Pfannen und Kochutensilien sollte berücksichtigt werden.

Der leidenschaftliche Hobbybäcker

Wer Brot, Kuchen und Gebäck liebt, stellt den Backofen in den Mittelpunkt. Unterschiedliche Heizarten, eine gleichmäßige Wärmeverteilung, Dampfunterstützung und eine komfortable Reinigung können bei der Auswahl eine größere Rolle spielen.

FAQs

Häufige Fragen zu Backofen, Kochfeld und Dunstabzug

Ihre nächsten Schritte zur Traumküche

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