Homestory Jacquelinesinterior
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Von Außen schlichte Eleganz und von innen ein wahres Organisations-talent

Mein Name ist Jacqueline, ich bin 26 Jahre alt, komme aus einem kleinen Dorf im schönen Lahn-Dill-Kreis und lebe zusammen mit meinem Mann in einer Eigentumswohnung. Seit Februar 2017 wohnen wir bereits hier und in Sommer 2020 haben wir angefangen die Wohnung auszubauen und zu renovieren. Die Renovierungsarbeiten haben etwa ein Jahr gedauert und wir haben sie fast vollständig in Eigenleistung erbracht.  Ein paar Kleinigkeiten fehlen natürlich immer noch (wird wahrscheinlich auch immer so bleiben, man hat ja immer irgendwelche neuen Ideen), aber wir sind wirklich sehr glücklich in unseren eigenen vier Wänden.

1.Warum habt ihr euch für eine komplett schwarze Küche entschieden?
Für mich war von Anfang an klar, wie die Küche aussehen soll. Ich wollte weiße Fronten und eine dunkle Arbeitsfläche. Für mich ist das modern und zeitlos.

2. Eure Küche ist ohne direkt sichtbare Griffe, wieso und was gefällt dir besonders daran?

Ich habe mich bewusst gegen Griffe entschieden. Ich finde es schön, wenn die einzelnen weißen Fronten der Türen und Schubladen ohne „Unterbrechung“ sind, also eine einheitliche Front darstellen. Griffe kamen für mich tatsächlich nie in Frage.

 

    3. Auf Instagram sagst du, dass du schon vor der Planung deine Küche im Kopf hattest. Woher hast du dich inspirieren lassen und wieso hattest du bereits so klare Vorstellungen?
    Vor allem habe ich mich durch Instagram und Pinterest inspirieren lassen. Ich habe mir viele Küchen angeschaut und beim durchschauen meiner Favoriten bin ich immer wieder auf weiße Küchen mit dunkler Arbeitsplatte gestoßen.

    4. Was waren Herausforderungen beim Umbauen?
    Tatsächlich gab es beim Einbau der Küche eine kleine Schwierigkeit: Der Anschluss für das Spülbecken war nicht an der ganz exakten Position, sodass an dem Tag des Einbaus noch ein Wasserinstallateur vorbeigekommen ist und uns den Anschluss versetzt hat.

    5. Die dunkle Arbeitsplatte ist ein schöner Kontrast zu den hellen Fronten, wieso hast du dich für eine dunkle Arbeitsplatte entschieden?
    Ich finde den Kontrast auch sehr schön. Bei der Küchenplanung habe ich mir auch schon Gedanken über einen passenden Esstisch und Stühle gemacht und dabei kam ich auch auf die Farbe Dunkelgrau und somit war klar, dass die Arbeitsplatte auch in diesem Ton gehalten werden soll. Außerdem sieht man nicht direkt jeden Fleck *zwinker*.

    6. Wieso war dir eine Kücheninsel so wichtig?

    Von einer Kücheninsel habe ich schon immer geträumt. Ich finde es super, dass man zusätzliche Arbeitsfläche sowie Stauraum hat und gleichzeitig auch auf der anderen Seite mit Barhockern sitzen kann.

    7. Hast du deine Küche selber geplant?

    Die Küche habe ich vorab selbst geplant. Ich wusste sämtliche Maße, wo der Herd, Backofen und die Spülmaschine sein sollen und wo welcher Schrank steht. Das alles habe ich versucht aufzuzeichnen und mit diesen Planungen sind wir in das Küchenstudio gefahren. Dort ging es dann nur noch um Details und die exakte Farbauswahl. Der Küchenplaner war übrigens sehr begeistert von meiner Vorabplanung.

    8. Was hat dir am meisten Spaß gemacht an der Planung?

    Ich sage immer: Vorfreude ist die schönste Freude und genau das habe ich während der Planung gefühlt. Ich habe grundsätzlich sowie schon Spaß an Planungen und dann noch mit dem Hintergrundwissen: du planst gerade deine eigene Traumküche. Das war wirklich ein schönes Gefühl.

    9. Welche Herausforderungen gab es bei deiner Planung und was war dir besonders wichtig?

    Eine Herausforderung war, dass wir einen vorgegebenen Raum hatten, wo ich die Küche rein geplant habe. Ich musste berücksichtigen, dass sich Türen dazwischen und ein Durchgang unmittelbarer neben der Küchenzeile befindet. Besonders wichtig bei der Küchenplanung war uns, dass es eine Nolte Küche wird. Von Freunden und Familie wurden uns nur positive Erfahrungen mit euren Küchen gespiegelt.

    10. Was waren drei Must-haves, die unbedingt in deine Küche mussten?

    Wir hatten in unserer alten und kleinen Küche keine Spülmaschine. Also war eine Spülmaschine ein absolutes Must-have. Diese haben wir dann auch noch auf Kniehöhe eingeplant, was sehr angenehm beim ein- und ausräumen ist.

    Darüber hinaus war mir wichtig, dass man den Wasserhahn am Spülbecken herausziehen kann, um bestmöglich alles abzuspülen (manches Geschirr muss leider doch noch mit der Hand gespült werden). Das Spülbecken an sich sollte auch nicht sehr groß sein, sodass nicht viel Arbeitsfläche verloren geht.

    Ein weiteres Must-have war, dass der Backofen nicht unter dem Herd platziert wird, sondern separat und auf einer angenehmen Arbeitshöhe seinen Platz findet.

    11. Die Farben Weiß und Schwarz sind ja eher schlicht. Spielst du in der Küchendeko gerne mit Farben oder bleibst du hier auch lieber etwas gedeckt?

    Grundsätzlich bleibe ich eher etwas gedeckt bei den Farben, das finde ich persönlich sehr schön, wenn alles schlicht und clean ist. Vermutlich ist die einzige abweichende Farbe grün in Form von Pflanzen und Blumen.

    12. Auf Instagram sagst du, die Küche ist dein Lieblingsbereich bei euch, wieso ist das so?

    Ich bin so glücklich mit unserer Küche, dass ich mich gerne dort aufhalte. Es ist ein Platz um gemeinsam den Tag Revue passieren zu lassen und an dem man einfach als Familie zusammensitzt und die Zeit genießt. Außerdem ist es total schön in der Küche gemeinsam zu kochen.

    13. Was ist für dich die wichtigste Funktion in deiner Küche?

    Ich würde sagen das sind die Elektrogeräte. Zum einen haben wir einen Induktionsherd, den ich nie wieder missen möchte. Es ist grandios wie schnell Wasser in einen Topf kocht. Dann - wir bereits beschrieben - die Spülmaschine. Ich bin wirklich froh, dass ich nicht mehr sämtliches Geschirr mit der Hand spülen muss. Und an unserem Backofen liebe ich die Selbstreinigungsfunktion.

    14. In deinen Schränken sieht man auf Instagram, dass du alles super geordnet hast. Welche Tipps hast du für das Thema Innenorganisation?

    Ich glaube es ist wichtig einmal eine Grundordnung zu schaffen. Das kann durchaus einmalig Zeit in Anspruch nehmen, allerdings ist es danach umso leichter die geschaffene Ordnung beizubehalten. Ich habe mich da unter anderem an dem Konzept von The Home Edit orientiert. Ausräumen, Schränke sauber machen, Gruppen bilden was zusammengehört, in Aufbewahrungsboxen sortieren und natürlich beschriften.

    15. Was hat es mit dem #jacquelinesvasenmittwoch auf sich?

    Ich liebe Vasen. Ich habe sie auch mal gezählt, es sind 52 und eine weitere habe ich bereits wieder bestellt. Bei Instagram gibt es den #vasenmittwoch, diesen habe ich schon immer genutzt und mittwochs ein Vasenfoto gepostet. Irgendwann habe ich dann meinen eigenen #jacquelinesvasenmittwoch ins Leben gerufen. So kann ich nicht nur andere inspirieren, andere können auch mich inspirieren indem sie diesen # verwenden und ich den Beitrag angezeigt bekomme und diese auch in meiner Story teile. 

    16. Wie würdest du die Wohnung und deinen Einrichtungsstil beschreiben?

    Ich bin sehr clean würde ich sagen. Ich habe schon einiges an Dekoration, aber nur ausgewählte Teile die mit der restlichen Einrichtung harmonieren. Ich liebe die Farbe Weiß, die sich in jedem Raum wiederfindet. Alle Wände sind weiß, die meisten Möbel sind weiß. Ich versuche dann mit einzelnen Teilen etwas Farbe (nicht zu viel) reinzubringen.

    17. Spiegelt dein Charakter deine Einrichtung wieder?

    Auf jeden Fall. Ich bin schon immer ein sehr ordentlicher und organisierter Mensch und genau das findet sich bei uns zuhause wieder. Jeder Schrank und jede Schublade sind aufgeräumt und auch ein „normaler Putztag“ dauert bei mir so 6 Stunden, aber das macht mir Spaß mich um die Wohnung zu kümmern und sie in Ordnung zu halten.

    18. Was ist für dich das Leben in der Küche?

    Ich liebe es. Ich bin glücklich eine so wunderschöne und große Küche zu haben, das ist nicht selbstverständlich.